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Mit Second-Hand-Babybekleidung gegen die Wegwerfgesellschaft

Evelyne Ritter aus Muri hat in ihrem Fachgeschäft "mini-mus" für Baby- und Kinderartikel ihre Überzeugung in die Tat umgesetzt: Neben neuen Produkten führt sie in ihrem Laden auch ein grosses Sortiment an Secondhand-Artikeln. Sie pflegt dieses mit grosser Liebe und Sorgfalt, obwohl sich dies, wie sie sagt, rein wirtschaftlich gesehen eigentlich nicht lohnt.


Gerade Baby- und Kinderartikel haben meist nach sehr kurzer Zeit ausgedient und wandern dann meist in die Kleidersammlung oder Entsorgung. Evelyne Ritter findet diese nicht richtig. "Es gibt so viele Sachen, die zwar gebraucht sind, aber noch in einem tadellosen Zustand sind. Dann kann jemand anders diese doch sicher noch weiterverwenden!" In ihrem Laden gibt sie sich deshalb sehr viel Mühe, auch die gebrauchten Artikel, Kleider aber auch andere Kinder-Artikel, schön herzurichten und attraktiv zu präsentieren.


Mit ihrem besonderen Laden-Konzept leistet Evelyne Ritter seit vielen Jahren einen überzeugenden Beitrag zu mehr Kreislaufwirtschaft und gegen die Wegwerfgesellschaft. Sie ermöglicht, dass Konsumgüter für Kinder mehrfach und damit wesentlich länger genutzt werden können, was Ressourcen für die Produktion von neuen Babyartikeln schont und Energie spart.


Ein wirklich sympathischer und effektiver Beitrag von Evelyne Ritter zu mehr Nachhaltigkeit. Chapeau!



Weitere Informationen zum Thema Textilindustrie gibt es hier.


Video Credits: Zoé Buess

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